Ressourcennutzung an Papierfabrikstandorten

Neue Studie aus Bayern

 
Möglichkeiten für eine höhere lokale oder regionale Wertschöpfung durch effiziente und klimaschonende Ressourcennutzung aufzuzeigen, ist das Ziel der Studie „Branchen- und prozessübergreifende Ressourcennutzung an Papierfabrikstandorten“. Beteiligt waren die Projektpartner bifa Umweltinstitut, der Verband Bayerischer Papierfabriken und seine Mitgliedsfirmen sowie die Papiertechnische Stiftung im Rahmen des Umweltpaktes Bayern.
Das Ergebnis ist in Form einer 20-seitigen Broschüre im Januar 2019 erschienen und steht auf der Seite des Fördermittelgebers, dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, zum Herunterladen zur Verfügung.
Die Broschüre beschreibt auf jeweils einer Seite die 12 Handlungsfelder, darunter „Verlorene Fasern zurückgewinnen“ (Erschließung von Fasermaterial, das heute in der Abfallwirtschaft aus dem Kreislauf verschwindet), „Pappgetränkebecher recyceln“ und „Papierfabriken für Regelenergie und als Energie-Zwischenspeicher nutzen“, um nur einige zu nennen. Zwangsläufig können eine derartige Studie und Dokumentation die Themen nicht tiefschürfend bearbeiten, aber den möglichen Akteuren Ideen und Grundlagen an die Hand geben, welche Themen eine nähere Betrachtung wert sind.
- Andreas Faul

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